Naturpark Logo Icon

Navigation

Über Google+ teilen!

Geologie & Pflanzenwelt

Romantische Täler und weite Hochflächen

Das Kernland des Naturparks bildet zweifelsohne die Fränkische Schweiz mit ihren romantischen Taleinschnitten sowie den weiten Jurahochflächen dazwischen. Im Norden wird diese Landschaft zum Maintal hin offener und großräumiger, dem Südosten des Naturparks verleihen die großflächigen Kiefern- und Fichtenwaldungen des "Veldensteiner Forstes" ihr eigentümliches Gepräge.

Die Ursprünge der spezifischen Landschaftsgestalt liegen in Zeiten, als die Gegend noch vom Jurameer bedeckt war. Damals lagerten sich auf dem Meeresboden zahlreiche Kleintiere ab, die später verkrusteten und als Versteinerungen erhalten geblieben sind. Die heutige Oberflächengestalt ist das Ergebnis verschiedener Verwerfungen durch Wind und Wasser in vielen Jahrtausenden, die die typischen Verkarstungen an der Oberfläche und im Untergrund entstehen ließen. So gibt es vielerorts Auswaschungen, wodurch Verstürze und Dolinen entstanden oder Eingänge zu großartigen unterirdischen Höhlensystemen freigelegt worden sind. Die durchsickernden Oberflächenwasser ließen in diesen Höhlen nicht selten gewaltige Tropfsteingebilde entstehen.

Besonders bizarr wird die Landschaft dort, wo Dolomitnadeln wie beispielsweise in Tüchersfeld oder im Veldensteiner Forst (großer Lochstein) frei gelegt wurden. Berühmt ist neben den geologischen Besonderheiten die reichhaltige Pflanzenwelt, von der einige Arten schon recht selten geworden und vom Aussterben bedroht sind. Beispielhaft hierfür seien die zahlreichen Orchideenarten genannt oder auch die Baumart Eibe, der ein eigenes Naturschutzgebiet bei Goßweinstein gewidmet ist.