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Abenteuer Naturwissenschaft

Der Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst arbeitet eng mit der Höhlenforschung zusammen.

Der Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst arbeitet eng mit der Höhlenforschung zusammen, es gibt dafür sogar ein eigenes Referat.

Bei mehr als 2000 Höhlen im Naturparkgebiet gibt es immer wieder Fragen zum Höhlenschutz oder es bitten Mitgliedsgemeinden um Unterstützung bei höhlenrelevanten Maßnahmen. Das Referat Höhle und Karst stellt dann die nötigen Verbindungen her.

Höhlenforschung ist nicht zu verwechseln mit „Höhlentourismus“, sie erfüllt eine unverzichtbare naturwissenschaftliche Aufgabe, indem sie die Höhlen erfasst, sie durch Vermessen und Fotografieren dokumentiert und sie in ihrer Gesamtheit in Höhlenkatastern verwaltet.

Höhlen sind empfindliche Biotope und in dieser „Welt ohne Licht“ leben eine große Anzahl typischer Höhlentiere und Tiere, die die Höhle nur als Winterquartier benutzen, wie zum Beispiel die Fledermaus.

Für die Trinkwasserversorgung in Karstgebieten ist es auch wichtig zu wissen, welchen Weg das Wasser durch die Hohlräume des Juragesteins nimmt und wie lange ein Regentropfen braucht, um in einer unserer Karstquellen wieder zum Vorschein zu kommen.

Man könnte diese Aufzählung noch lange fortsetzen, um alle Aufgaben der Höhlenforschung zu benennen – hier sei nur soviel gesagt: Richtige Höhlenforschung ist eine absolut spannende Arbeit von wissenschaftlichem Wert und sie reicht in alle naturwissenschaftliche Disziplinen hinein.

Daneben kommt natürlich auch die sportliche Herausforderung beim Befahren von Schachthöhlen oder beim Überwinden von Schlufstrecken nicht zu kurz.

Wer sich für Höhlenforschung interessiert, kann über den Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Bayern e.V. Kontakt zu höhlenkundlichen Vereinen im Nordbayern aufnehmen.