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Preuschens-Hof

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 - Preuschens Edelbrandbrennerei

01/17 Herbstgold © Preuschens Edelbrandbrennerei

 - FrankenTourismus/FRS/Hub

02/17 Charlemagner © FrankenTourismus/FRS/Hub

 - Corinna Brauer

03/17 Hier ist der Wanderer willkommen © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

04/17 Hier entsteht der Brand © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

05/17 Hereinspaziert! © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

06/17 Auf der Streuobstwiese © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

07/17 Liköre und Brände © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

08/17 Gold für den Gin © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

09/17 Der Gin © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

10/17 Charlemagner © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

11/17 Bunte Vielfalt © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

12/17 Brände und Geiste © Corinna Brauer

 - Corinna Brauer

13/17 Auf der Theke © Corinna Brauer

 - Preuschens Edelbrandbrennerei

14/17 Logo Preuschens © Preuschens Edelbrandbrennerei

 - Preuschens Edelbrandbrennerei

15/17 Gastraum © Preuschens Edelbrandbrennerei

 - Preuschens Edelbrandbrennerei

16/17 Susanne Erlwein © Preuschens Edelbrandbrennerei

 - Corinna Brauer

17/17 Ludwig und Rositta Erlwein © Corinna Brauer

Preuschens Edelbrennerei & Hofladen, Hundsboden

 

Zur besten Erntezeit herrscht auf dem Hof von Rositta Erlwein reges Treiben. Während ihr Mann Ludwig die Bäume hinter dem Haus begutachtet, wandern Stammgäste vorbei. Sie wollen den guten Birnenbrand probieren, der monatelang im Akazienholzfass gereift ist. Gleichzeitig ankommende Feriengäste werden erstmal von der sympathischen Wirtin auf ein Glas prickelnden Charlemagner eingeladen. Am Ortsrand von Hundsboden erwartet den Gast ein hochprozentiges Vergnügen.

„Wir haben schon immer Obst gehabt“, erzählt Rositta Erlwein. Gemeinsam mit ihrem Mann Ludwig und ihrer Tochter Susanne führt sie die Landwirtschaft seit vielen Jahren. „90 % unseres Obstes verarbeiten wir selbst.“ Rund vier Hektar an Obstbäumen gehören zu ihrem Hof. Hauptsächlich Streuobstbestände mit Zwetschgen, Quitten, Kirschen und Äpfeln, darunter auch viele alte Apfelsorten wie Gravensteiner, Goldparmäne und Jakob Fischer. Im Frühjahr sind die weiß und rosa blühenden Bäume rund um den Hof ein wahrer Besuchermagnet. Jetzt im Herbst dominiert das Rot an den Apfelbäumen.

Der Preuschen Hof entstand 1961, als den Eltern der Hof in der Ortsmitte zu klein wurde (die schön renovierte Preuschens Scheune im Dorfkern von Hundsboden ist heute besonders bei Brautpaaren beliebt). Also zog man an den Ortsrand und baute neu. Der Name Preuschen stammt von einem einstigen Hofbesitzer, der Preusch hieß. In früheren Zeiten war es üblich, dass jede Familie einen Hausnamen besaß. 1968 kauften die Eltern Richard und Maria Britting das Brennrecht für den Hof. Damals hätte sich keiner vorstellen können, dass das Destillieren einmal der Haupterwerb des Betriebes sein könnte, denn bis 1987 lebte die Familie vor allem von der Milch: Ein gutes Dutzend Kühe und ihre Nachzucht gehörten zum Hof.

Irgendwann war Schluss mit den Kühen und der Stall stand lange Zeit leer. Aus dem stillen Kuhstall wurde im Jahr 2009 eine gastfreundliche Probierstube. Damit hat sich Rositta Erlwein einen Traum erfüllt. Bis zu 50 Personen finden an den hellen Holztischen Platz. An den Wänden reihen sich die flüssigen Köstlichkeiten aneinander: Holunderblütenlikör, Apfelbrand oder Walnussgeist – die Auswahl ist reichlich. Ungefähr 24 Brände und Geiste gehören zur Produktpalette dazu 15 Liköre und verschiedene Marmeladen und Chutneys. Der Whisky lagert fünf Jahre im Eichenfaß und bekommt dadurch eine angenehm weiche Note. Und auch Gin ist neuerdings ein Hofprodukt. Das ist Tochter Susanne zu verdanken. Als gelernte Hotelfachfrau sah sie sich zunächst in der weiten Welt um, bis sie das Heimweh plagte. Zurück auf dem elterlichen Hof machte sie eine Ausbildung zur Brennerin und Sommelière. Danach begann sie mit Gin zu experimentieren und gewann sofort eine Goldmedaille: die Jury schätzte neben den Wacholderbeeren, vor allem ihre Komposition aus Minze, Rosen und Zimt.

Nach wie vor sind Kirschen und Äpfel die Hauptprodukte der Familie Erlwein. Da liegt es nahe, die guten Äpfel auch gut zu vermarkten. Familie Erlwein ist einer der fünf Produzenten für den Charlemagner, einen Edel-Schaumwein, der in traditioneller Flaschengärung hergestellt wird. Ausschließlich Äpfel von den eigenen Obstgärten kommen hinein. Erst wenn der Termin fürs Mosten feststeht, sammeln die Erlweins die Äpfel dafür. Und zwar frisch, wie Rositta Erlwein betont. Damit nur beste Ware in ihren Apfelsaft kommt. Denn er ist die Grundlage für den edlen Apfel-Schaumwein. Es gibt ihn in verschiedenen Varianten: trocken, halbtrocken, weiß und rosé.
Doch Rositta Erlwein pflegt auch die Tradition des Brotbackens. Dafür steht sie um 4 Uhr morgens auf, schürt an, knetet den Teig und bäckt ein vorzügliches Vollkornbrot, um es frisch und duftend auf dem Bauernmarkt in Forchheim zu verkaufen. Zu besonderen Gelegenheiten gibt es bei Rositta Erlwein auch frische Küchle. Dann steht sie um 1:30 Uhr auf, denn: „Küchle muss man frisch essen“, lacht Rosi Erlwein. Sie bäckt die Küchle noch so, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat: „Ich erinnere mich noch genau daran, wie unsere Mutter uns das Küchlebacken beigebracht hat, damit wir das auch können. Immer auf Fasching und Kerwa haben wir als Kinder gebacken.“ Und in ihre Küchle kommen nur gute Zutaten hinein: Hefeteig, ein guter Brand, Butter und Eier von den eigenen Hühnern, wie sie es von der Mutter gelernt hat.

Wer den Hof besuchen möchte, ist herzlich willkommen. Ein festes Programm für Gruppen gibt es (noch) nicht. Wer will, kann Brotzeiten oder Kaffee und Kuchen bestellen, auch für Vereinsfeiern und Geburtstage steht die Probierstube zur Verfügung. „Ich freu mich“, lacht Rosi Erlwein, „wenn die Gäste zu mir kommen“. Und man merkt es ihr an: Sie ist gern Gastgeberin und Wirtin, schenkt aus, erzählt, lacht und genießt. Einmal im Monat ist sie auch auf dem Bauernmarkt in Forchheim zu finden.

Wer über Nacht bleiben will, dem empfiehlt sich eine der beiden Ferienwohnungen, die auf dem ehemaligen Getreidespeicher vor kurzem entstanden sind. Sie haben jeweils zwei Schlafzimmer und heißen „Blumenwiese“ oder „Sternenhimmel“. Letztere so, weil man aus den Dachfenstern einen herrlichen Blick auf den Sternenhimmel hat. Wohnmobilstellplätze gibt es hinter dem Haus.

Unsere Produkte & Besonderheiten:

  • Getränke alkoholfrei: Apfelsaft (Bag in Box), aus eigenen Streuobstwiesen
  • Alkoholisches: Brände, Geiste, Charlemagner, Whisky, Gin
  • Sonstiges: Marmeladen, Chutneys, Holzofenbrot, Küchle
  • Besonderheiten: Charlemagner - Apfelsekt im Champagnerverfahren

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Kontakt

Adresse

Preuschens-Hof Susanne Erlwein Hundsboden 21a 91349 Egloffstein Tel. +49 9197 1698 info@preuschens.de http://www.preuschens.de
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Öffnungszeiten

Einmal im Monat verkauft Rosi Erlwein ihre Produkte auf dem Bauernmarkt in Forchheim, ansonsten ist der Hofladen geöffnet. Am besten voranmelden oder spontan klingeln. In der Kirschenzeit findet man Rosi Erlwein auch an der B470 am ersten Parkplatz aus Richtung Forchheim nach Ebermannstadt.

Service

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