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Glauber: 35 Ranger in den bayerischen Naturparken eingestellt

02.10.2019

Erstes großes Treffen im Naturpark Nagelfluhkette

Pressemitteilung Nr. 136/19 vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Datum: 02.10.2019

Im Rahmen der Naturoffensive Bayern wurden seit Ende letzten Jahres 35 Ranger in den Naturparken eingestellt. Seitdem stärken diese den Schutz der Natur zwischen Spessart und Ammergauer Alpen. Weitere 25 Ranger sollen im kommenden Jahr dazukommen. Ein erstes Rangertreffen fand nun am 1. und 2. Oktober im Naturpark Nagelfluhkette statt. Dort wurde insbesondere ein Netzwerk zwischen den Rangern begründet. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anlässlich des Treffens: "Wir wollen den Naturschutz in Bayern in der Fläche stark machen. Ranger sind wichtige Mittler zwischen Mensch und Natur. Ranger sind ein Erfolgsmodell im Naturschutz. Sie sind Ansprechpartner für die Besucher im Gelände und wichtige Akteure in der Bildungs- und Informationsarbeit. Ranger schützen Natur und werben für ihren Erhalt. Ich freue mich, dass der Aufbau des Netzwerks zügig vorankommt." Seit Inkrafttreten der Förderung der Rangerstellen vor annähernd einem Jahr durch das Umweltministerium wurden bayernweit bereits 35 Naturpark-Ranger eingestellt. Dazu wurden die Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien für den Doppelhaushalt 2019/2020 mit zusätzlichen 10 Millionen Euro ausgestattet. Ziel ist es unter anderem, in den Naturparken insgesamt 60 Rangerstellen einzurichten.

Ranger sind darüber hinaus auch in beiden bayerischen Nationalparken, im Biosphärenreservat Rhön und am Riedberger Horn im Oberallgäu tätig. Ranger erläutern den Besuchern die ökologischen Besonderheiten der Region und werben für eine naturverträgliche Nutzung und Erholung. Außerdem unterstützen sie wissenschaftliche Untersuchungen im Naturschutz.

Im Freistaat gibt es zwei Nationalparke, zwei Biosphärenreservate und 19 Naturparke. Die Naturparke decken rund ein Drittel der Landesfläche Bayerns ab. Naturparke sind großräumige Gebiete, die in der Regel mindestens 20.000 Hektar Fläche umfassen. Die Flächen sollen überwiegend als Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete geschützt sein und eignen sich wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen besonders für eine naturverträgliche Erholung.

Bayerisches Rangertreffen im Naturpark Nagelfluhkette Anfang Oktober

Bayerisches Rangertreffen im Naturpark Nagelfluhkette Anfang Oktober. Bisher sind 35 Ranger*innen in den 19 Bayerischen Naturparken tätig (Foto: Naturpark Nagelfluhkette)