Sportliche Neujahrswanderung durch zauberhafte Landschaft (Wandertipp Nr. 26-01)

2:00 h 196 hm 194 hm 5,7 km easy

Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg

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Knackigen Wanderung bei Neukirchen b. Sulzbach-Rosenberg

Auf dieser kurzen aber knackigen Wanderung bei Neukirchen b. Sulzbach-Rosenberg entdeckt ihr den Oberpfälzer Jura von seiner bezaubernden Seite. Gerade an einem nebligen Tag kann man diese Tour in aller Stille genießen und dabei zahlreiche Naturbesonderheiten am Wegesrand entdecken.

Die Tour startet am Bahnhof in Neukirchen, je nach Wetterlage, könnt ihr anfangs noch die Sonne am Waldrand genießen. Im Winter leuchtet euch überall eine Vielzahl verschiedener Moose entgegen, die auch auf den typischen Karstfelsen am Wegesrand überall ein zu Hause finden.

Die eigentlichen Protagonisten dieser Tour sind aber eher unscheinbar: die Eiben. Die Europäische Eibe (Taxus baccata) ist vor allem für ihre Giftigkeit bekannt. Doch diese Baumart hat weitaus mehr zu bieten. Früher nannte man sie auch Bogenbaum – ihr Holz ist so zäh, dass es sich besonders für den Bau von Bogen eignete. Auch Gletschermumie Ötzi hatte einen Eibenbogen bei sich. Daher findet man die Eibe auch häufig nahe alter Burgruinen oder in diesem Fall Schlösser.

Als Baumart ist die Eibe äußerst nützlich, ihre roten Früchte (Arillus) sind eine willkommene Winternahrung für Vögel, Bilche und Nagetiere. Die Eibe ist unsere schattenresistenteste Baumart und kann, wie kaum eine andere Baumart, im Schatten dichter Buchenwälder wachsen. Sie wächst langsam und kann unglaublich alt werden. Nach 250 Jahren fault sie allerdings innen, was eine genaue Altersbestimmung oft schwer macht. Die Eibe ist zweihäusig, ist gibt also männliche und weibliche Bäume.

Weil Eiben so wichtige Bogenbäume waren, sind sie immer seltener geworden, ihre Unbeliebtheit aufgrund der Giftigkeit hat ihnen das Überleben nicht leichter gemacht. Seit 1987 stehen sie daher unter Naturschutz.

Wir erkunden diese seltene Schönheit im Naturschutzgebiet Schergenbuck mit Schloß Neidstein. Zwischendurch spitzt Schloß Neidstein immer wieder durch den nebligen Buchenwald. Vorbei an verwunschenen Felsentoren und moosigen Treppen passieren wir den höchsten Punkt im NSG. Es geht auf dem Rückweg nach Neukirchen aber noch höher hinaus, und zwar auf einem wunderschönen Grat durch Jura-Felsen und schöne Buchenwälder.

Verhalten:

  • Bitte auf den Wegen bleiben.
  • Strecke: 5,7 km
  • Dauer: ca. 2 h

Anspruch: teilweise schweres Gelände, Trittsicherheit und Kondition von Vorteil

  • Aufstieg: 196 hm

  • Abstieg: 194 hm

  • Länge der Tour: 5,7 km

  • Höchster Punkt: 525 m

  • Differenz: 95 hm

  • Niedrigster Punkt: 430 m

Difficulty

easy

Panoramic view

high

Saisonale Eignung

geeignet witterungsbedingt nicht geeignet unbekannt
  • JAN

  • FEB

  • MRZ

  • APR

  • MAI

  • JUN

  • JUL

  • AUG

  • SEP

  • OKT

  • NOV

  • DEZ

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