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Klettereldorado

1.000 Felsen – 12.000 Routen – 180 Kilometer Kletterstrecke

Der Frankenjura zählt zu einem der größten Klettergebiete Europas. Zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt, aber auch Einheimische klettern hier mit Begeisterung.

Routen wie „Sautanz“, „Wallstreet“ oder „Action Directe“ sind Marksteine des Sportkletterns weltweit. Das Klettern im Frankenjura ist verbunden mit Namen wie Oskar Bühler (Erfinder des Bühlerhakens), Kurt Albert (Erfinder des Rotpunktkletterns), Wolfgang Güllich, Markus Bock oder Alex Megos (Erschließer der schwierigsten Routen im Frankenjura).

Die Kletterwege des Nördlichen Frankenjuras bestechen durch Vielseitigkeit in Sachen Routenlänge, Gesteinsformen, Wandneigung und Qualität der Absicherung. Die Felsen sind bis zu 60 Meter hoch. Die Routen haben in der Regel eine Länge von 10 bis 25 Meter.

Der Frankenjura ist auch bekannt für seine markanten, überhängenden Felsen. Durch die unterschiedliche Anfälligkeit für Verwitterung der verschiedenen übereinander liegenden Kalk- und Dolomitpartien sind bizarr überhängende Felsen entstanden, durch die beeindruckende Kletterrouten führen. Zum Teil sind diese Felsen dank besonderer Dolomitverwitterung mit Griffen wie reckstangenartigen Henkeln ausgestattet, dadurch ist das Klettern von "Überhängen" nicht nur absoluten Kletterprofis vorbehalten.


 

Kletterkonzepte

im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura

Das flächendeckende Konzept berücksichtigt sowohl die Erfordernisse des Naturschutzes als auch die Bedürfnisse der Kletterer. Das Kletterkonzept wird in Zusammenarbeit von Naturschutzbehörden, Kletterverbänden (IG Klettern und DAV), Naturschutzverbänden (LBV, BN) sowie des Naturparks stetig fortgeführt. Es ist ein Kompromiss zwischen Kletterern, Naturschützern und weiteren Naturnutzern, die oft konkurrierende Interessen haben.

Ein weiteres, wegweisendes Projekt ist für den Vogelschutz im Nördlichen Frankenjura entstanden. Es beruht auf den starken Säulen freiwilligen Engagements auf Seiten der Kletterer und eine hervorragende Zusammenarbeit von Bergsportlern und Vogelschützern. Während der Brutzeiten von Jahresbeginn bis in den Juli werden etwa 50 Kletterfelsen zum Schutz von Uhus, Wanderfalken, Kolkraben und Dohlen, aber auch Waldkäuzen und Turmfalken für den Klettersport gesperrt.

Infos zu den Kletterfelsen und den zeitlichen Sperrungen unter: